Bulle und Bär
Die Tiere der Finanzwelt
Das Wichtigste auf einen Blick
- Bulle und Bär stehen an der Börse für steigende beziehungsweise fallende Kurse und gehören zu den bekanntesten Begriffen der Finanzsprache.
- Die Begriffe haben eine lange Geschichte. Ihre genaue Herkunft beruht allerdings auf verschiedenen Faktoren und lässt sich nicht pauschal erklären.
- In der Finanzwelt gibt es noch viele weitere Tiere: vom vorsichtigen Huhn über den spekulativen Hirsch bis zum kapitalstarken Wal.
- Tierbilder machen abstrakte Entwicklungen verständlicher. Sie geben Zahlen und Marktbewegungen ein Gesicht.
- Nicht jeder tierische Begriff hat eine feste oder wissenschaftlich definierte Bedeutung. Manche Begriffe gehören eher zum Börsenjargon als zur offiziellen Fachsprache.
- Die Symbolik funktioniert international unterschiedlich. Während Bullen- und Bärenmärkte in vielen Ländern bekannt sind, bevorzugen manche Sprachen sachlichere Bezeichnungen.
Welche Bedeutung haben Bulle und Bär an der Börse?
Vermutlich haben die meisten Menschen in Deutschland – und vielleicht sogar darüber hinaus – die bronzene Skulptur von Bulle und Bär in Frankfurt am Main schon einmal gesehen. Zumindest als Motiv in den Medien dürfte sie vielen ein Begriff sein. Denn insbesondere für Journalisten gehört das Duo zu einem der beliebtesten Symbole, wenn es um Finanzmärkte geht.
Dabei ist die Bronze-Skulptur des Bildhauers Reinhard Dachlauer gar nicht so prominent platziert, wie es ihre Bedeutung vermuten ließe. An der Ecke der Schillerstraße inmitten der Innenstadt steht sie nicht etwa direkt vor der Börse, sondern etwas versteckt hinter einem Zeitungskiosk und vielen Fahrradständern, rechts vor dem Gebäude. Von einer zentralen Bühne für die berühmten Tiere kann also nicht die Rede sein.
Steht man jedoch unmittelbar vor ihnen, wirken sie imposant und mächtig. Der Bär in geduckter Haltung und gesenktem Kopf in Angriffsstellung, der Stier aufrecht und stolz, die Börse hinter sich verteidigend. Die Symbolkraft ist beeindruckend.
Was bedeuten Bullenmarkt und Bärenmarkt?
Bulle und Bär gehören seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Sinnbildern der Finanzwelt und sind in ihrer Symbolik in der Finanzsprache fest etabliert. Sie stehen für positive und negative Kursentwicklungen an der Börse. Der Bulle steht für steigende Kurse und eine längerfristige Aufwärtstendenz, auch Hausse genannt. Der Bär symbolisiert rückläufige Märkte und Zurückhaltung, die sogenannte Baisse.
Übrigens:
● Hausse leitet sich vom französischen Verb hausser ab und bedeutet wörtlich „Erhöhung“, „Anstieg“ oder „Steigerung“.
● Baisse geht auf das französischen Verb baisser zurück und bedeutet wörtlich „Senkung“, „Rückgang“ oder „Abnahme“.
Dieselbe Bedeutung haben aber auch zwei gängige englische Begriffe: Der Markt ist »bullish«, wenn die Kurse steigen und »bearish«, wenn sie fallen. Ein Bullenmarkt beschreibt einen Markt mit steigenden Kursen und überwiegend optimistischer Stimmung. Ein Bärenmarkt steht für fallende Kurse und eine eher pessimistische Marktlage.
Als Orientierung für optimistische oder pessimistische Marktlagen gilt eine Veränderung von mindestens 20 Prozent bei einem breiten Marktindex. Steigt der Index über einen längeren Zeitraum um 20 Prozent oder mehr, sprechen Marktbeobachter von einem Bullenmarkt. Fällt er um 20 Prozent oder mehr, gilt er entsprechend als Bärenmarkt.
Woher kommen die Begriffe Bulle und Bär?
Die Geschichte des Bären reicht mindestens bis in das England des 17. und 18. Jahrhunderts zurück.
Spekulanten und Händler trafen sich unter anderem in der sogenannten Exchange Alley, einem Vorläufer der späteren Londoner Börse. Damals existierte die Redewendung, man solle das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor man den Bären erlegt habe. Die Redewendung wurde insbesondere bei spekulativen Geschäften angewandt.
Denn ein Händler konnte auch Wertpapiere verkaufen, die er noch nicht besaß. Er hoffte darauf, sie später zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen. Die Differenz würde folglich seinen Gewinn darstellen. Der Händler setzte also auf fallende Preise.
Aus dem Begriff „bearskin“, also Bärenfell, entwickelte sich im Laufe der Zeit die Bezeichnung „bear“ für solche Spekulanten. Später übertrug sich der Begriff auf die fallende Marktrichtung. Auch die Motorik trägt zur Erklärung der Symbolik bei: Der Bär schlägt mit seinen Tatzen nach unten und steht damit für fallende Kurse.
Der Bulle, der mit seinen Hörnern nach oben angreift und für steigende Kurse steht, wurde zum Gegenpart des Bären. Auch „bull“ lässt sich im Zusammenhang mit spekulativen Geschäften nachweisen. Und auch hier bezeichnet der Begriff zunächst keinen steigenden Markt, sondern einen Händler beziehungsweise Spekulanten, der auf steigende Kurse setzte.
Warum der Bulle zum Gegenpart des Bären wurde, lässt sich allerdings nicht eindeutig belegen. Eine mögliche Erklärung liefert die damalige Unterhaltungskultur: Bullen- und Bärenhetzen waren in England beliebte Schauspiele. Die beiden Tiere standen damit schon lange als kraftvolle Gegenspieler nebeneinander.

Welche Tiere werden darüber hinaus in der Finanzwelt verwendet?
Bulle und Bär sind sicherlich die bekanntesten Bewohner der Finanzwelt. Doch es gibt überdies zahlreiche weitere Tiere, die unterschiedliche Anlegertypen, Marktphänomene und Verhaltensweisen symbolisieren. Manche Begriffe werden weltweit verwendet, andere stammen aus dem eher bildhaften Börsenjargon. Ihre Gemeinsamkeit liegt darin, komplexe Themen verständlich und bildhaft zu erklären.
Das Schwein: Wenn Rendite niemals genügt
In der englischsprachigen Finanzwelt steht das „Pig“ für einen Anleger, der von Gier getrieben wird. Während andere Investoren mit einer soliden Rendite zufrieden sind, will dieser Anleger stets mehr: höhere Gewinne, schnellere Erfolge, größere Risiken.
Der Begriff beschreibt also keine genau definierte Anlegergruppe, keine Stimmung, sondern ein bestimmtes Verhalten. Wer Warnsignale ignoriert und aus überzogenem Gewinnstreben immer weiter spekuliert, läuft Gefahr, irgendwann die Kontrolle zu verlieren. Die Metapher des Schweines in diesem Kontext dient demnach vor allem als Mahnung an die Grenzen der Gier.
Das andere Schwein: Zeichen für Wohlstand und Glück
Neben dieser negativen Symbolik ist das Schwein in der Finanzwelt aber auch positiv belegt, nämlich als Sparschwein. Kaum ein anderes Tier steht so selbstverständlich für das Zurücklegen von Geld.
Der Ursprung des Sparschweins ist historisch nicht eindeutig geklärt. Eine Geschichte führt seinen Ursprung ins mittelalterliche England zurück. Dort soll man Geld in Gefäßen aus einem orangefarbenen, tonähnlichen Material namens „pygg“ aufbewahrt haben. Aus „pygg pot“ sei später das „piggy bank“ geworden – also ein Gefäß, das nicht nur Geld aufbewahrte, sondern aufgrund seiner Farbe und Form an ein Schwein erinnerte.
So schön diese Geschichte ist: Sprachhistoriker bezweifeln, dass der Zusammenhang zwischen „pygg“ und „pig“ tatsächlich der Ursprung des Sparschweins war. Belege für Spargefäße in Schweineform gibt es zwar, sie stammen jedoch aus unterschiedlichen Zeiten und Regionen. Ein besonders bekanntes Beispiel ist ein Spargefäß in Form eines Schweins aus Java, das aus dem 15. Jahrhundert stammt.
Zur positiven Wahrnehmung des Schweins dürfte aber auch beigetragen haben, dass es in vielen Kulturen seit Jahrhunderten als Symbol für Wohlstand, Fruchtbarkeit und Überfluss gilt. Wer ein Schwein hielt, besaß zugleich eine Art lebenden Vorrat: Es lieferte Nahrung und ließ sich bei Bedarf verkaufen. Sparen und Vorsorgen lagen damit bildlich gar nicht so weit auseinander.

Das Huhn: Vorsicht als Anlagestrategie
Dem Schwein an der Börse steht das „Chicken“ gegenüber. Als Huhn bezeichnet die Börsensprache Anleger, die Risiken möglichst vermeiden und besonders vorsichtig handeln.
Der Hirsch: Auf der Pirsch nach schnellen Gewinnen
Der „Stag“, also der Hirsch, steht für Anleger, die auf kurzfristige Gewinne bei Börsengängen spekulieren. Sie zeichnen neue Aktien mit dem Ziel, diese unmittelbar nach dem Handelsstart gewinnbringend wieder zu verkaufen.
Wie ein Hirsch, der aufmerksam seine Umgebung beobachtet, wartet dieser Anlegertyp auf den richtigen Moment, um zuzuschlagen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der langfristige Unternehmenswert, sondern die Aussicht auf einen schnellen Kursgewinn.
Wolf und Hai: Die Jäger der Finanzmärkte
Wolf und Hai gehören zu den schillerndsten Figuren des Börsenjargons. Beide stehen für besonders aggressive Marktteilnehmer, die gezielt Chancen suchen und gegebenenfalls auch die Schwächen anderer ausnutzen.
Vor allem der Hai hat seinen Weg weit über die Finanzwelt hinaus gefunden. Bei feindlichen Übernahmen, aktivistischen Investoren oder harten Verhandlungen ist häufig von „Haien“ die Rede. Eine klar definierte Bedeutung wie beim Bullen- oder Bärenmarkt besitzen diese Begriffe allerdings nicht. Sie dienen vor allem als bildhafte Beschreibung eines offensiven Vorgehens.
Der Wal: Wenn einzelne Akteure ganze Märkte bewegen
Besonders im Kryptomarkt spielt der „Whale“, der Wal, eine zentrale Rolle. So werden Investoren oder Institutionen bezeichnet, die außergewöhnlich große Bestände eines Vermögenswerts halten.
Während kleine Marktteilnehmer oft kaum Spuren hinterlassen, können die Entscheidungen eines Wals erhebliche Auswirkungen auf die Kursentwicklung haben. Kauft oder verkauft ein solcher Akteur große Mengen, entstehen mitunter deutliche Marktbewegungen.
Der schwarze Schwan: Das Unvorstellbare wird Realität
Ein schwarzer Schwan beschreibt ein Ereignis an der Börse, das äußerst selten ist, enorme Auswirkungen hat und sich erst im Nachhinein scheinbar logisch erklären lässt. Entscheidend ist dabei die Überraschung.
Der Begriff steht für die Grenzen menschlicher Vorhersagekraft und erinnert daran, dass selbst ausgefeilte Modelle nicht alle Risiken erfassen können.
Die tote Katze: Wenn eine Erholung täuscht
Zu den ungewöhnlichsten Begriffen der Börsensprache gehört der „Dead Cat Bounce“, wörtlich übersetzt: der Sprung der toten Katze.
Gemeint ist eine kurzfristige Kurserholung nach einem starken Preisverfall. Die Notierungen steigen zeitweise wieder an, obwohl der übergeordnete Abwärtstrend möglicherweise noch längst nicht beendet ist.
Der etwas makabre Ausdruck soll verdeutlichen, dass selbst nach einem heftigen Absturz eine Gegenbewegung auftreten kann, ohne dass sich die grundsätzliche Lage verbessert hat. Für Anleger ist diese Metapher ein Warnsignal: Nicht jede Erholung markiert bereits die Trendwende.
Falke und Taube: Die Bedeutung von „hawkish“ und „dovish“
Nicht nur die Börse, sondern auch die Zentralbank nutzt Tiere als Metaphern. Dort begegnen uns vor allem Falke und Taube. Die beiden Vögel stehen für unterschiedliche Haltungen in der Geldpolitik.
Der Falke gilt als wachsam, entschlossen und durchsetzungsstark. Bei den Zentralbanken steht er für eine eher straffe Geldpolitik. Er hat vor allem die Inflation im Blick und befürwortet tendenziell höhere Zinsen oder eine länger anhaltende restriktive Geldpolitik, wenn der Preisdruck zu hoch ist. Die Haltung ist dann „hawkish“.
„Dovish“ verwendet man, wenn die Zentralbank mit ihrer Zinsentscheidung vergleichsweise mehr Gewicht auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung legt und einer lockereren Geldpolitik offen gegenübersteht. Die Taube steht für Frieden und Zurückhaltung.
Hohe Inflation rückt die Preisstabilität wieder in den Mittelpunkt. Bei einem Rückgang der Wirtschaft dagegen gewinnen Wachstum und Beschäftigung zunehmend an Priorität.
Die Begriffe „hawkish“ und „dovish“ gehören inzwischen fest zur Sprache von Finanzjournalisten und Volkswirten. Auch die Europäische Zentralbank verwendet sie, um eine geldpolitische Haltung oder Kommunikation einzuordnen.
Die Cash Cow: Der zuverlässige Geldlieferant
Als Cash Cow gilt ein etabliertes Geschäftsfeld oder Produkt mit hoher Marktstellung, das kontinuierlich Gewinne erwirtschaftet und nur noch geringe Investitionen benötigt.
Wie eine Kuh, die regelmäßig Milch liefert, erzeugt eine Cash Cow verlässlich finanzielle Erträge. In der Finanzsprache ist die Cash Cow daher eines der wenigen Tiere, das nahezu ausschließlich positiv besetzt ist. Sie steht für Stabilität, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, auch in unsicheren Zeiten kontinuierlich Geld in die Unternehmenskasse zu spülen.
Wie eindeutig ist die Symbolik der Tiere in der Finanzwelt?
So anschaulich die tierischen Symbole der Finanzwelt sind, so unscharf können ihre Bedeutungen sein. Während sich bei Bulle und Bär über Jahrzehnte weitgehend feste Definitionen etabliert haben, bewegen sich viele andere Tiere in einer Grauzone zwischen Fachjargon, Medienrhetorik und kultureller Interpretation.
Ein Wolf gilt für die einen als entschlossener Jäger, für die anderen als skrupelloser Opportunist. Das Schwein kann Glück und Wohlstand symbolisieren oder als Sinnbild für Gier dienen. Selbst das Huhn steht je nach Blickwinkel entweder für Angst oder für eine vernünftige Risikobewertung.
Die Börsensprache verdichtet komplexe Sachverhalte zu eingängigen Bildern. Darin liegt ihre Stärke, genauso wie ihre Schwäche. Metaphern schaffen Aufmerksamkeit, sie vereinfachen Zusammenhänge. Gleichzeitig können sie Nuancen verschwinden lassen und zu vorschnellen Urteilen verleiten.
Gab es schon Fehlinterpretationen?
Konkrete historische Ereignisse, die ausschließlich durch die Fehlinterpretation einer Tiermetapher ausgelöst wurden, sind kaum dokumentiert. Allerdings gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie Sprachbilder die Erwartungen von Anlegern geprägt haben.
Ein besonders bekanntes Beispiel ist der sogenannte „Dead Cat Bounce“, die „tote Katze“. Immer wieder wurde in Börsenkrisen eine kurzfristige Kurserholung von einigen Marktteilnehmern bereits als Beginn einer nachhaltigen Trendwende interpretiert. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Erholung lediglich eine Zwischenbewegung innerhalb eines weiter fallenden Marktes war. Das Missverständnis lag zwar nicht in der Metapher selbst, sondern in ihrer falschen Deutung: Viele Anleger wollten im Kursanstieg sehen, was sie sehen wollten.
Auch die Begriffe „Bullenmarkt“ und „Bärenmarkt“ führen regelmäßig zu Fehleinschätzungen. Denn manche Anleger neigen dazu, sich mit dem jeweiligen Tier zu identifizieren. Wer sich als überzeugter Bulle versteht, unterschätzt mitunter Risiken. Wer dauerhaft den Bären spielt, verpasst dagegen möglicherweise Chancen. Die Metaphern können dadurch zu psychologischen Schubladen werden, die den Blick auf die tatsächliche Marktlage verengen.
Fazit
Ob Bulle, Bär, Wal oder Schwarzer Schwan: Die Finanzwelt liebt und nutzt diese tierischen Metaphern. Sie verwandeln abstrakte Kursbewegungen, komplexe Marktmechanismen und unterschiedliche Anlegertypen in einprägsame Bilder und Geschichten.
Die Tiere der Finanzwelt helfen dabei, Märkte verständlicher zu machen. Wer ihre Symbolik kennt, versteht nicht nur die Sprache der Börse besser, sondern erkennt auch, wie dicht Finanzmärkte und menschliche Wahrnehmung miteinander verbunden sind. Denn hinter jedem Tierbild verbirgt sich letztlich eine Erkenntnis über das Verhalten von Menschen: über Hoffnung, Angst, Vorsicht und die Suche nach der richtigen Entscheidung.
Autorin: Joke Hergert, September 2026
Die wichtigsten Fragen zur Tiersymbolik in der Finanzwelt
Der Bulle steht für einen steigenden Markt mit überwiegend optimistischer Stimmung. Der Bär steht für einen fallenden Markt mit eher pessimistischer Stimmung.
Die genaue Herkunft lässt sich nicht vollständig auf eine einzige Erklärung zurückführen. Der Begriff „bull“ bezeichnete bereits im 18. Jahrhundert einen Spekulanten, der auf steigende Preise setzte. Die häufig erzählte Erklärung über die Bewegung der Bullenhörner ist anschaulich, aber historisch nicht eindeutig belegt.
Der Begriff „bear“ hängt historisch mit dem Handel und Verkauf von Bärenfellen zusammen. Daraus entwickelte sich eine Bezeichnung für Spekulanten, die auf fallende Preise setzten. Später wurde „bear market“ zum Begriff für einen fallenden Markt.
Neben Bulle und Bär finden sich unter anderem Schwein, Huhn, Hirsch, Wolf, Hai, Wal und schwarzer Schwan. Ihre Bedeutungen unterscheiden sich allerdings. Manche Begriffe gehören zur etablierten Finanzsprache, andere eher zum journalistischen oder populären Börsenjargon.
Ein schwarzer Schwan beschreibt ein seltenes, schwer vorhersehbares Ereignis mit erheblichen Auswirkungen. Nicht jedes unerwartete Ereignis erfüllt diese Kriterien.
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